DEN besten Coach gibt es nicht !

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Den richtigen Coach zu finden, ist nicht ganz einfach. Gerold Franck, Inhaber der gleichnamigen Coaching-Akademie, stellt klare Kriterien auf, die ein Coach erfüllen sollte und gibt praktische Tipps für die Suche.

 

Einen guten Coach zu finden ist für viele so schwer, wie das Suchen nach der berühmten Nadel im Heuhaufen. Alleine Internetsuchmaschinen liefern beim Suchbegriff „Coach“ fast eine Milliarde Treffer. Und selbst die ersten Suchergebnisse sagen erst einmal noch nichts über die tatsächlichen Qualitäten des Coachs aus, sondern vielmehr über seine images (1)Marketingfähigkeiten.

Gründe für die Begriffsverwirrungen und die vielen Treffer gibt es viele. Einer davon ist zum Beispiel, dass der Begriff „Coach“ nicht geschützt ist. Im Prinzip kann sich jeder Coach nennen. Das erklärt dann auch die breite Verwendung des Wortes Coaching. So coacht heute der Sporttrainer seine Teilnehmer, ebenso wie der Chef seine Mitarbeiter und der Verkäufer seine Kunden.

Die gute Nachricht: Es kommt nicht darauf an, den besten Coach zu finden – den gibt es nämlich nicht. Es geht vielmehr darum, den Coach ausfindig zu machen, der am besten zu Ihnen passt.

Die Fragen sollten Sie sich vor der Suche stellen

Je detaillierter Sie sich selbst über Ihre Coachingziele und Ihre Erwartungen an den Coach klar werden, desto besser können Sie den passenden erkennen. Da ist zunächst die Frage nach dem Ziel: „Was will ich mit einem Coaching erreichen?“ Handelt es sich um ein berufliches Ziel (Business Coaching) oder ein Lebensziel (Life Coaching)? Und in welchem Bereich? Geht es sich um Mitarbeiterführung oder Persönlichkeitsentwicklung? Um ein sportliches Ziel oder die Ernährung?
Sie merken, hiermit lässt sich das Themenfeld bereits einkreisen. Coaching vertritt die Ansicht, dass jeder selbst weiß, was die beste Lösung für ihn ist. Der Coach als Experte auf Prozessebene, als Spiegel und Motivator, begleitet den Coachee (Kunden) dabei, neue Perspektiven einzunehmen, um eine eigene Lösung zu finden. Nehmen Sie das Bild einer Kutsche: Der Kutscher ist der Coachee mit den Zügeln fest in der Hand. Der Coach die Kutsche. Also das Vehikel auf dem Weg von A wie Anfang zu Z wie Ziel.

Danach lautet die zweite wichtige Frage: „Wie stelle ich mir die Zusammenarbeit mit meinem Coach vor?“ Coaching basiert auf einer strategischen Partnerschaft auf Zeit. Daher ist es wichtig, dass Sie vorab für sich klären, was Sie von einer solchen Partnerschaft erwarten.

Diese Kriterien sollte ein Coach erfüllen

Coach ist nicht gleich Coach:

Haben Sie sich diese beiden Fragen beantwortet, geht es nun darum, den für Sie passenden Coach in Ihrem Themenfeld zu finden. Empfehlungen können hierbei schon einmal ein guter Richtungsweiser sein. Darüber hinaus gibt es klare Kriterien, die einen professionellen Coach ausmachen:

1. Er hat eine professionelle, fundierte Coaching-Ausbildung
Es gibt zahlreiche Ausbildungswege zum Coach von Wochenendkursen bis hin zu mehrjährigen Trainingsprogrammen. Prüfen Sie, ob der Coach eine fundierte Coaching-Ausbildung vorweisen kann. Eine fundierte Ausbildung sollte über mehrere Monate gehen. Damit ist gewährleistet, dass er genug Möglichkeiten hat, die theoretischen Kenntnisse in praktische Erfahrungen zu testen und die Ergebnisse in seinem Kurs zu reflektieren. Ein professioneller Coach hat eine langjährige Ausbildung in Fragetechniken, in der Arbeit mit Modellen und Strategien, in Mechanismen von Veränderungsprozessen sowie in den jeweiligen Fachbereichen. Dazu sollte er ein abgeschlossenes Studium oder eine abgeschlossene Berufsausbildung aufweisen können. Ebenfalls wünschenswert sind – vor allem für ein Bussiness Coaching – relevante Berufserfahrungen, die Ihr Themengebiet betreffen.

2. Er ist Mitglied in einem Coaching Fachverband
Fundierte Ausbildungen sind dadurch gekennzeichnet, dass sie von Coaching-Fachverbänden anerkannt sind. Wobei wir auch gleich beim zweiten Kriterium sind: Ihr Coach ist Mitglied in einem Coaching-Verband. Auch für die Profession Coach gibt es Berufsfachverbände, die sich darauf fokussiert haben, Qualitätskriterien aufzustellen. Viele Coaching-Verbände listen ihre Mitglieder auf ihren Internetseiten auf. Sie erfüllen dann die Qualitätskriterien des jeweiligen Verbands. Über solche Wege können Interessierte meist nach Region, Thema oder Zielgruppe einen passenden Coach für sich suchen. 

3. Er lässt sich selbst coachen und bildet sich regelmäßig weiter
Die Coaching-Fachwelt ist immer in Bewegung. Deshalb haben professionelle Coaches selbst einen Mentor Coach (Supervision) und bilden sich stetig weiter. Scheuen Sie sich nicht, danach zu fragen.

4. Er bietet Ihnen ein unverbindliches, kostenloses Kennenlerngespräch an
Professionelle Coachs bieten ein Gespräch zum Kennenlernen grundsätzlich kostenlos und unverbindlich an. Schließlich geht es darum, für beide Seiten zu klären, ob eine Zusammenarbeit aus fachlicher, aber auch aus zwischenmenschlicher Sichtweise passt. Achten Sie darauf, ob Sie während des Gespräches wirklich im Mittelpunkt stehen. Auch wichtig ist, dass Sie Vertrauen zum Coach aufbauen und mit ihm auf Augenhöhe kommunizieren können, ob der Coach Ihnen zuhört und bereits anregende Fragen stellt. Kurz: Ob die Chemie stimmt.

5. Er lebt seine eigene Philosophie
Hier geht es darum, ob der Coach authentisch in seiner Berufsausübung ist. Das heißt, seine Fachkompetenz auch nach außen widerspiegelt. Schließlich hätten Sie sicherlich kein gutes Gefühl, mit einem übergewichtigen Menschen an Ihren Fitnesszielen oder mit einem frustrierten, pessimistischen Menschen an Ihrer Ausstrahlung zu arbeiten.

Kurzes Fazit

Natürlich sind diese Punkte nicht als komplette Checkliste zu sehen, bei der jeder Coach alles erfüllen muss. Diese Übersicht soll eher als Landkarte zur Orientierung auf dem Weg zu Ihrem passenden Coach dienen. Das Ziel des Coachings ist eine langfristige Wirksamkeit. Das heißt, nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen, die Ihnen helfen, Ihr volles Potenzial zu entfalten. Mit einem guten Coach an Ihrer Seite als Ihren persönlichen „Entwicklungshelfer“.

Natürlich habe ich diesen Blogartikel nicht „völlig uneigennützig“ geschrieben.

Testen Sie mich doch in einem kostenlosen, unverbindlichen Vorgespräch.

Ihr Gerold Franck

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