Jul 07

Neid ist der beste Antrieb!

Neider bekommen oft selbst nicht sehr viel auf die Reihe! Genau das sollte Deine tägliche Triebfeder sein.

Neid ist etwas zutiefst Menschliches. Jeder hatte wohl schon einmal Neidgefühle. Das ist jaDownload an sich noch nichts Schlimmes, wenn sich dieser Neid wieder auflöst und nicht weiter genährt wird. Besonders als Selbstständiger ist man vielschichtigem Neid ausgesetzt, der oft auf den ersten Blick nicht erkennbar ist. Das beginnt beim ersten Gedanken selbstständig zu werden und reicht bis hin zum Erfolg. Dabei stehen hinter dem Neidgefühl oft Angst und Minderwertigkeitskomplexe. Daher gilt es, sich dieser Gefühle bewusst zu werden und sich dadurch gezielt dagegen abzugrenzen und sogar Gewinn daraus ziehen.

Neid ist nicht gleich Neid

Es ist schön erfolgreich zu sein und es ist ebenfalls schön, am Anfang zu stehen, ein Unternehmen zu gründen und loszulegen. Doch vor der Tat ist der Gedanke. Und dieser Gedanke wird natürlich mitgeteilt, im Freundeskreis und in der Familie. Bereits hier ist es möglich, dass einem der Neid entgegenschlägt. Meist im Mäntelchen der Sorge oder als Unverständnis. Doch steht man voll und ganz hinter seiner Idee und seinem Entschluss, ist es ein Leichtes Freunde und Familie zu begeistern. Dieser Neid ist dann nicht tragisch und sollte denjenigen, der ihn aussendet zum Nachdenken anregen, weshalb er neidisch ist. Damit lässt sich ganz gut umgehen und es stört nicht weiter.

Es gibt jedoch eine Art von Neid, die erheblichen Einfluss nehmen kann auf die Psyche und dadurch auch auf den Erfolg. Ist man von Neidern umgeben, die nicht aufhören können, ständig negativ zu sprechen und jeden kleinen Misserfolg nutzen, um alles sofort niederzumachen, dann ist das kein Zuckerschlecken. Das ist eine große Herausforderung.

Aus Neid Gewinn ziehen

Voraussetzung um diese niedere Energie NEID in einen Nutzen für sich selbst umsetzen zu können ist, vollständig hinter seinem Business und seiner Idee zu stehen. Egal ob man gerade erst begonnen hat oder bereits erste Erfolge erzielt hat. Es ist absolut essenziell, keinen einzigen Gedanken daran zu verschwenden, dass der Weg, den man geht, nicht der richtige sein könnte. Wie kann nun eine Neidattacke von außen etwas Gutes bewirken? Indem sie einen immer wieder dazu zwingt, hinzusehen, hineinzufühlen und an Stellschrauben zu drehen. Ging etwas schief und der Neider weidet sich daran, sollte man sich die Frage stellen, warum ging es schief? Wie kann ich es das nächste Mal besser machen? Und, ein Neider, bei dem man sich für den guten Hinweis bedankt, wird sehr schnell das Weite suchen. Das eigene Business und der eigene Weg wird immer klarer und stärker im Laufe der Zeit, und wenn dann ein Neider daherkommt, weil man richtig gut verdient, dann kann man ihm getrost den Rücken zukehren.

Fazit: Je zentrierter man selbst ist und selbstbewusster in seinen Entscheidungen, umso weniger kann man durch Neid angegriffen werden. Und umso weniger wird man selber von diesem Gefühl heimgesucht. Kurz gesagt, einfach drüber stehen!

Mehr dazu in meinen individuellen Einzelcoachings.

LoGo1

Jun 14

95% betreiben Ihr Business-Netzwerken falsch

In diesem Artikel geht es um ein heikles Thema, welches hier einmal beleuchtet werden soll. Und zwar, wenn den Mitgliedern in einem Businessnetzwerk von anderen Mitgliedern ständig versucht wird, etwas zu verkaufen. Das ist zeitraubend und vor allen Dingen extrem nervig. Dabei ist es oft so, dass das Netzwerken in Businessplattformen schlicht und ergreifendend als Verkaufsplattform falsch verstanden wird. Das soll nicht heißen, dass der eine oder andere nicht am Produkt oder der Dienstleistung interessiert ist. Während auf Facebook gezielt Werbung geschaltet werden kann, ist die Herangehensweise bei Plattformen dieser Art eine andere.images

Kooperationen, Informationen, Positionierung

Es gibt zwei große Businessplattformen in Deutschland, die nahezu ausschließlich im Businessbereich genutzt werden. Das sind XING und LinkedIn. Es gibt bei beiden eine kostenfreie Variante, die bereits einiges zu bieten hat und natürlich die Premium-Versionen. Der Sinn und der Zweck beider Plattformen ist das virtuelle Netzwerken mit anderen Unternehmen oder Einzelpersonen. Natürlich ist eins der Ziele über die Plattformen Kontakte zu finden, Kooperationen einzugehen und letztendlich auch, Kunden zu generieren. Doch, wie bereits bei anderen Artikeln beschrieben, ist die richtige Positionierung, das klare Bild der Zielgruppe und das Erreichen eines Expertenstatus hier ebenso unerlässlich. Natürlich kann den anderen erzählt werden, was man tut und welche Produkte oder Dienstleistungen im Portfolio sind. Es ist allerdings kontraproduktiv offen »Werbung« dafür zu machen und die Kontaktliste ungefragt dafür zu nutzen. Denn Netzwerken ist zu erst einmal Austausch miteinander übereinander. Fällt man durch penetrantes Werben auf, folgt die Strafe oft auf dem Fuß. Man wird aus der Kontaktliste entfernt oder mit erbosten E-Mails überhäuft. Das möchte niemand und führt zu nichts.

Win Win durch Gruppen und Empfehlungen

Um erfolgreiches und für alle Seiten gewinnbringendes Netzwerken zu etablieren, ist es grundlegend sich nur die Gruppen auf den Plattformen auszusuchen und beizutreten, die entweder interessante Businesspartner als Mitglieder haben, oder die Zielgruppe versammeln. Lesen, was die anderen schreiben, kommentieren und eigene Beiträge veröffentlichen, die relevant sind und zeigen, dass man Experte ist. So sehen die anderen Mitglieder mit wem sie es zu tun haben, inklusive man selbst. Kleine Webinare anbieten, wenn es nicht zu sehr überhandnimmt, kann auch viel bewirken. Es kann auch sinnvoll sein, eine eigene Gruppe zu gründen und damit eine Community aufzubauen. Empfehlungsmarketing über Businessplattformen ist gang und gäbe. Auch so werden Kunden gewonnen. Bleibt man dran und bezieht die Businessplattformen kontinuierlich mit in das Marketing mit ein, kann das eine Goldgrube werden an neuen interessanten Kontakten und Kunden.

Man kann selbst viel lernen und kostenfrei nachlesen, wie man ein Profil erstellt und die ersten Kontakte knüpft. Wer international tätig ist, oder werden möchte, ist bei LinkedIn am Besten aufgehoben, da diese Plattform international sehr beliebt ist. XING dagegen agiert hauptsächlich in Deutschland. Es gibt aber in der Zwischenzeit sehr gute Agenturen und Akademien, die sich darauf spezialisiert haben, lukratives Businessnetworking zu vermitteln und für ihre Kunden Strategien entwickeln und/oder umsetzen.

Oder Sie buchen ein Coaching beim Experten – Coaching-Akademie Gerold Franck

Zum Thema Netzwerken habe ich einen Bestseller geschrieben – Sie finden Ihn hier:

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LoGo1

 

Mai 26

Schon mal einen Marathon gelaufen?

Gut, der eine oder andere kann diese Frage mit Ja beantworten. Respekt! Was benötigt man, um einen Marathon zu bewältigen? Richtig, Ausdauer. Und Ausdauer ist nicht nur im sportlichen Bereich eine unabdingbare Voraussetzung, sondern auch für das eigene Business. Oft scheitern Menschen mit ihrem Business, weil sie nicht die nötige Ausdauer an den Tag gelegt haben. Doch woran erkennt man, ob es mangelnde Ausdauer war, oder einfach das falsche Businesskonzept? Das ist eine interessante Frage und hat mit einem brennenden Herzen zu tun. Ist der Unternehmer zutiefst von seiner Idee überzeugt, wird er auch Ausdauer an den Tag legen, um sein Ziel zu erreichen.Erfolgsmarathon

Eine Metapher

Es gibt eine Geschichte, die hier als Metapher dienen soll für den letzten Schritt zum Erfolg, für den absoluten Willen erfolgreich zu sein.

Zwei Boxer stehen im Ring und kämpfen. Sie sind beide gleich stark, keiner ist überlegen. Sie sind beide schon am Rande des Zusammenbruchs und total erschöpft. Der eine Boxer sagt zu sich: Ich kann nicht mehr. Der andere Boxer sagt: Noch einen Schlag. Und er gewinnt den Kampf.

Was soll uns das sagen? Obwohl beide sich körperlich in nichts nachstehen, hat die Entscheidung noch einen Schlag zu setzen, den Sieg herbei geführt. Es hat die geistige Einstellung, neudeutsch das Mindset, zum Sieg geführt. Und dieses Mindset hat nicht unbedingt etwas mit einem Businessplan zu tun. Einen Businessplan kann man ändern, Stellschrauben anders setzen und allgemein verbessern. Doch die Idee, die dahinter steht, die bleibt. Und ist die Idee das erklärte Ziel, die Lebensaufgabe eines Unternehmers, dann wird er immer sagen: Noch einen Schlag, noch eine Hürde, noch einen Weg.

Die Lust am Business entdecken

Es kann jetzt durchaus sein, dass man Unsicherheiten in sich entdeckt. Sich sein Ziel noch einmal vornimmt und hineinspürt. Das ist gut so! Ist es immer noch genau das, was man tun möchte? Sind etwaige Hürden, Absagen oder Fehlschläge genutzt worden, um zu lernen und an seinem Businessplan zu arbeiten? Oder ist man schon so weit, im Geiste zu sagen: Ich kann nicht mehr. Ist dies der Fall, dann hilft auch der beste Businessplan nicht viel. Dann sollte man sich ernsthaft die Frage stellen, weshalb möchte ich aufgeben. Der Kopf wird antworten und sagen, dass man zu wenig verdient, oder dass es keinen Sinn macht und so weiter. Doch wichtig ist, was sagt das eigene Gefühl? Ist es nach wie vor der Weg, den man gehen möchte. Brennt es noch? Wenn ja, dann heißt es: Noch ein Schlag, noch eine Hürde überwinden.

Es ist wunderbar, wenn man sich von nichts und niemanden aufhalten lässt, weitermacht beim Marathon und letztendlich durchs Ziel läuft. Auch am Schreibtisch kann man ein hervorragender Marathonläufer sein und ein Beispiel an Ausdauer.

Mit besten Wünschen für Ihren Erfolg. Im Übrigen haben alle dauerhaft erfolgreichen Menschen mindestens einen Coach !

LoGo1

 

Mai 01

Stress ade !

Stress Dich doch nicht so – drei Tipps, dem Stress an den Kragen zu gehen, also Stress ade !

 

Hach, ich bin total im Stress! Dieser Satz scheint manchen Menschen schneller über die StressfalleLippen zu kommen, als alles andere. Meist ist Mann oder Frau dann hektisch, rennt von A nach B, hört nicht zu und fällt am Ende des Tages total erschöpft in die Kissen. Wenn nicht vorher noch ein gewisses Maß an Freizeitstress auf dem Plan steht. Dass das nicht gesund ist, weiß der Gestresste, ist aber oft überfordert damit, etwas zu ändern. Die folgenden Tipps sollen dabei helfen, zu erkennen, wann man unbedingt STOPP schreien muss und dass es oft ganz einfach ist zu entspannen. Auch im Joballtag.

Tipp Nummer 1: Sich immer wieder mal heraus nehmen aus dem Alltagswahnsinn

Was sich als kleine Wunderwaffe gegen den Stress und seine Folgen herausstellen kann, sind kleine Pausen. Auch die ganz klitzekleinen Pausen. Voraussetzung dafür ist Achtsamkeit für sich selbst. Die Bewusstmachung, dass zu viel Stress die Gesundheit angreifen oder sogar zerstören kann, sollte permanent vorhanden sein. Sobald Hektik, schneller Herzschlag, Angst und Überforderung sich melden, ist es an der Zeit, sich kurz herauszunehmen.

Gerade hinsetzen, Augen schließen, die Schultern entspannen und drei tiefe Atemzüge nehmen. Im Geiste dabei den Weg der Luft zu den Lungen und wieder heraus beobachten.
Das kann schon Wunder bewirken. Oder aufstehen und kurz an die frische Luft gehen und die Atem-Übung dort machen. Dies kann den Stress auf Dauer reduzieren. Grundsätzlich heißt es aber, darüber nachzudenken, ob sich insgesamt etwas an der Situation ändern lässt.

Tipp Nummer 2: NEIN sagen lernen

Überforderung und Stress sind oft Folgen davon, sich nicht abgrenzen zu können. Zu allem Ja und Amen zu sagen. Die Gründe dafür können ganz verschieden sein. Angst vor Konflikten, Angst vor Verlust oder man hat nie gelernt, Nein zu sagen. Es ist wichtig, für sich herauszufiltern, was wirklich unerlässlich ist und was später auch noch erledigt werden kann. Man sollte sich auch die Frage stellen, ob man wirklich alles selber machen muss. Viele Dinge lassen sich an andere delegieren. Es ist befreiend ein klares Nein zu äußern und bringt viel wieder in Balance. Es tut nicht weh und stärkt das Selbstwertgefühl. Nein sagen heißt nicht unbedingt, kein Interesse an einer Sache zu haben. Der Ton macht die Musik und eine klare Prioritätenliste, die für andere eventuell auch sichtbar gemacht wird. Dann ist ein Nein oft überhaupt kein Problem für andere.

Tipp Nummer 3: Leben und leben lassen

Das Leben wird viel leichter, wenn man nicht alles persönlich nimmt. Jeder Mensch hat seine eigene Meinung, und die sollte man nicht ständig infrage stellen. Es erleichtert, wenn man verzeihen kann, nicht nachtragend ist und seinen Weg geht. Die Gedanken sind freier und auf das Wesentliche ausgerichtet. Der Schlaf ist besser und es eröffnen sich womöglich durch eine andere Sichtweise spannende neue Möglichkeiten. Handeln statt reden und diskutieren. Eine immense Zeitersparnis, die für die wirklich schönen und wichtigen Dinge im Leben genutzt werden kann. Klappt etwas nicht oder geht etwas gehörig schief, dann ist der beste Weg, es als willkommene Lektion des Lebens zu betrachten und es beim nächsten Mal besser zu machen. Lösungen suchen und nicht in den Problemen versinken.

Dies sind nur ein paar von vielen Möglichkeiten den Stress zu reduzieren. Sich bewusst zu machen, welchen Weg man beschreiten möchte in Zukunft, was wirklich Spaß macht im Beruf und im Privatleben. Kurz gesagt, Beruf und Leben in Balance, in Einklang bringen. Dies ist der Garant dafür, ungesunden Stress ablegen zu können.

Auch hier liegt der Schlüssel im TUN und vor allem im BEGINNEN!

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Feb 21

Ein Webinar, das anders ist…….

NEU … “Wie Sie mit Hilfe einer neurowissenschaftlich ausgeklügelten Strategie … Interessenten und Neukunden gewinnen, indem Sie werben ohne zu werben!”

 

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    Ihr Gerold Franck

    CEO – Coaching-Akademie Gerold Franck

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Jan 13

DEN besten Coach gibt es nicht !

Den richtigen Coach zu finden, ist nicht ganz einfach. Gerold Franck, Inhaber der gleichnamigen Coaching-Akademie, stellt klare Kriterien auf, die ein Coach erfüllen sollte und gibt praktische Tipps für die Suche.

 

Einen guten Coach zu finden ist für viele so schwer, wie das Suchen nach der berühmten Nadel im Heuhaufen. Alleine Internetsuchmaschinen liefern beim Suchbegriff „Coach“ fast eine Milliarde Treffer. Und selbst die ersten Suchergebnisse sagen erst einmal noch nichts über die tatsächlichen Qualitäten des Coachs aus, sondern vielmehr über seine images (1)Marketingfähigkeiten.

Gründe für die Begriffsverwirrungen und die vielen Treffer gibt es viele. Einer davon ist zum Beispiel, dass der Begriff „Coach“ nicht geschützt ist. Im Prinzip kann sich jeder Coach nennen. Das erklärt dann auch die breite Verwendung des Wortes Coaching. So coacht heute der Sporttrainer seine Teilnehmer, ebenso wie der Chef seine Mitarbeiter und der Verkäufer seine Kunden.

Die gute Nachricht: Es kommt nicht darauf an, den besten Coach zu finden – den gibt es nämlich nicht. Es geht vielmehr darum, den Coach ausfindig zu machen, der am besten zu Ihnen passt.

Die Fragen sollten Sie sich vor der Suche stellen

Je detaillierter Sie sich selbst über Ihre Coachingziele und Ihre Erwartungen an den Coach klar werden, desto besser können Sie den passenden erkennen. Da ist zunächst die Frage nach dem Ziel: „Was will ich mit einem Coaching erreichen?“ Handelt es sich um ein berufliches Ziel (Business Coaching) oder ein Lebensziel (Life Coaching)? Und in welchem Bereich? Geht es sich um Mitarbeiterführung oder Persönlichkeitsentwicklung? Um ein sportliches Ziel oder die Ernährung?
Sie merken, hiermit lässt sich das Themenfeld bereits einkreisen. Coaching vertritt die Ansicht, dass jeder selbst weiß, was die beste Lösung für ihn ist. Der Coach als Experte auf Prozessebene, als Spiegel und Motivator, begleitet den Coachee (Kunden) dabei, neue Perspektiven einzunehmen, um eine eigene Lösung zu finden. Nehmen Sie das Bild einer Kutsche: Der Kutscher ist der Coachee mit den Zügeln fest in der Hand. Der Coach die Kutsche. Also das Vehikel auf dem Weg von A wie Anfang zu Z wie Ziel.

Danach lautet die zweite wichtige Frage: „Wie stelle ich mir die Zusammenarbeit mit meinem Coach vor?“ Coaching basiert auf einer strategischen Partnerschaft auf Zeit. Daher ist es wichtig, dass Sie vorab für sich klären, was Sie von einer solchen Partnerschaft erwarten.

Diese Kriterien sollte ein Coach erfüllen

Coach ist nicht gleich Coach:

Haben Sie sich diese beiden Fragen beantwortet, geht es nun darum, den für Sie passenden Coach in Ihrem Themenfeld zu finden. Empfehlungen können hierbei schon einmal ein guter Richtungsweiser sein. Darüber hinaus gibt es klare Kriterien, die einen professionellen Coach ausmachen:

1. Er hat eine professionelle, fundierte Coaching-Ausbildung
Es gibt zahlreiche Ausbildungswege zum Coach von Wochenendkursen bis hin zu mehrjährigen Trainingsprogrammen. Prüfen Sie, ob der Coach eine fundierte Coaching-Ausbildung vorweisen kann. Eine fundierte Ausbildung sollte über mehrere Monate gehen. Damit ist gewährleistet, dass er genug Möglichkeiten hat, die theoretischen Kenntnisse in praktische Erfahrungen zu testen und die Ergebnisse in seinem Kurs zu reflektieren. Ein professioneller Coach hat eine langjährige Ausbildung in Fragetechniken, in der Arbeit mit Modellen und Strategien, in Mechanismen von Veränderungsprozessen sowie in den jeweiligen Fachbereichen. Dazu sollte er ein abgeschlossenes Studium oder eine abgeschlossene Berufsausbildung aufweisen können. Ebenfalls wünschenswert sind – vor allem für ein Bussiness Coaching – relevante Berufserfahrungen, die Ihr Themengebiet betreffen.

2. Er ist Mitglied in einem Coaching Fachverband
Fundierte Ausbildungen sind dadurch gekennzeichnet, dass sie von Coaching-Fachverbänden anerkannt sind. Wobei wir auch gleich beim zweiten Kriterium sind: Ihr Coach ist Mitglied in einem Coaching-Verband. Auch für die Profession Coach gibt es Berufsfachverbände, die sich darauf fokussiert haben, Qualitätskriterien aufzustellen. Viele Coaching-Verbände listen ihre Mitglieder auf ihren Internetseiten auf. Sie erfüllen dann die Qualitätskriterien des jeweiligen Verbands. Über solche Wege können Interessierte meist nach Region, Thema oder Zielgruppe einen passenden Coach für sich suchen. 

3. Er lässt sich selbst coachen und bildet sich regelmäßig weiter
Die Coaching-Fachwelt ist immer in Bewegung. Deshalb haben professionelle Coaches selbst einen Mentor Coach (Supervision) und bilden sich stetig weiter. Scheuen Sie sich nicht, danach zu fragen.

4. Er bietet Ihnen ein unverbindliches, kostenloses Kennenlerngespräch an
Professionelle Coachs bieten ein Gespräch zum Kennenlernen grundsätzlich kostenlos und unverbindlich an. Schließlich geht es darum, für beide Seiten zu klären, ob eine Zusammenarbeit aus fachlicher, aber auch aus zwischenmenschlicher Sichtweise passt. Achten Sie darauf, ob Sie während des Gespräches wirklich im Mittelpunkt stehen. Auch wichtig ist, dass Sie Vertrauen zum Coach aufbauen und mit ihm auf Augenhöhe kommunizieren können, ob der Coach Ihnen zuhört und bereits anregende Fragen stellt. Kurz: Ob die Chemie stimmt.

5. Er lebt seine eigene Philosophie
Hier geht es darum, ob der Coach authentisch in seiner Berufsausübung ist. Das heißt, seine Fachkompetenz auch nach außen widerspiegelt. Schließlich hätten Sie sicherlich kein gutes Gefühl, mit einem übergewichtigen Menschen an Ihren Fitnesszielen oder mit einem frustrierten, pessimistischen Menschen an Ihrer Ausstrahlung zu arbeiten.

Kurzes Fazit

Natürlich sind diese Punkte nicht als komplette Checkliste zu sehen, bei der jeder Coach alles erfüllen muss. Diese Übersicht soll eher als Landkarte zur Orientierung auf dem Weg zu Ihrem passenden Coach dienen. Das Ziel des Coachings ist eine langfristige Wirksamkeit. Das heißt, nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen, die Ihnen helfen, Ihr volles Potenzial zu entfalten. Mit einem guten Coach an Ihrer Seite als Ihren persönlichen „Entwicklungshelfer“.

Natürlich habe ich diesen Blogartikel nicht „völlig uneigennützig“ geschrieben.

Testen Sie mich doch in einem kostenlosen, unverbindlichen Vorgespräch.

Ihr Gerold Franck

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Jan 02

Erzähl mir was und ich kauf bei Dir !

Das Erzählen von Geschichten rund um ein Produkt oder eine Dienstleistung ist im Grunde nichts Neues. Große Unternehmen betreiben dies bereits seit längerer Zeit. Die Fernsehwerbung ist voll von Storys rund um Autos, Kleidung und Hygieneartikel, die dabei helfen, ein besseres, schöneres und interessanteres Leben zu führen. Noch nicht vollständig herumgesprochen hat sich diese Methode bei kleineren Unternehmen oder Einzelunternehmen. Mit Portalen wie Youtube oder anderen Kanälen und immer besser werdender Technik muss es nicht gleich der große Fernsehspot sein, um sich und seine Arbeit mit Videos unter die Menschen zu bringen. Mittlerweile gibt es Akademien, bei denen Storytelling gelehrt wird. Jeder hat eine Geschichte und wird diese authentisch erzählt, wächst das Vertrauen. Und, wie wir wissen, ist Vertrauen einer der einflussreichsten Punkte für den Verkauf und langfristige Kundenbindung. Storytelling

Nervenkitzel, Kopfkino und Privates

Es gibt mehrere Möglichkeiten Storytelling für sein Unternehmen einzusetzen. Zum einen natürlich für die Produkte, zum anderen aber auch für das eigene Unternehmen. Geschichten rund um den Gründer, die Mitarbeiter und die Kunden. Ein bekanntes Optikergeschäft wirbt im Fernsehen fast ausschließlich mit seinen Kunden. Was bleibt beim Betrachter hängen, welche Emotionen sollen ausgelöst werden? Diese Fragen sind vorab zu klären. Auch, ob es einzelne Kurzgeschichten sein sollen, oder aufeinander aufbauende? Fakt ist, mit Nervenkitzel, mit Humor oder mit einem Bild, das den wunden Punkt der Zielgruppe plastisch darstellt, kann man der Aufmerksamkeit des Betrachters sicher sein. Wann fühlt sich der Kunde besser als vorher, oder was berührt ihn? Was kennt auch er und was ist neu für ihn? Kann er sich mit der Geschichte identifizieren und machen sie ihn neugierig? Wenn ein Bild das Kopfkino zum Laufen bringt, hat man gewonnen.

Die Geschichten liegen auf der Straße, oder besser, im Büro, der Produktionshalle und auch mal in der Familiengeschichte. Besonders die Einblicke in den Werdegang des Inhabers, den Weg der hinter ihm liegt, macht das Unternehmen glaubwürdig. So schön es ist, aus einem vielleicht recht langweiligen Produkt mithilfe einer spannenden Story ein must have zu machen, so wichtig ist es auch, die Zielgruppe dabei nicht aus den Augen zu verlieren und an deren Bedürfnissen vorbei zu schreiben.

Einblicke in die Reise des Helden und die Dramaturgie

Das Geschichtenerzählen für die Werbung und für einen Film ist, abgesehen von der Länge, ziemlich ähnlich. Daher lohnt es sich allemal, bevor man sich in das Storytelling für sein Marketing stürzt, den Drehbuchautoren oder Schriftstellern über die Schulter zu schauen. Auch kleine Filmgeschichten benötigen Struktur, einen Anfang, Mitte und ein Ende – möglichst ein Happy End. Selbstverständlich braucht es einen Protagonisten. Das kann zum Beispiel das Produkt sein. Dann die Aufteilung in drei Akte. Kurz gesagt: um eine Geschichte spannend zu erzählen, braucht es im ersten Akt die Einführung, worum es geht. Im zweiten Akt findet die Konfrontation mit dem Gegenspieler statt (z. B. der Kalk an der Duschwand) und im dritten Akt wird die Lösung präsentiert. Nichts anderes passiert im Samstagabendkrimi. Das Schöne beim Storytelling ist, dass man mit dem ersten Akt beginnen kann, oder mit dem Letzten, oder die Mitte vorwegnimmt und damit die Spannung steigert.

Viel Spaß beim Storytelling!

Ihr und Euer Gerold Franck – CEO Coaching – Akademie Gerold Franck

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Dez 17

Lass Dir von Niemandem Dein Lächeln nehmen !

Mein Freund und Geschäftspartner Andre Loibl hat gerade seinen neuen Newsletter verschickt ! Ich liebe seine Beiträge und die Dinge, die er zahlreichen Menschen und seinen Klienten gibt ! So oder ähnlich, ist es mir auch schon des öfteren gegangen und deshalb werde ich den Text hier mal unverändert in meinen Blogartikel abdrucken. Man könnte auch sagen, es ist ein Gastartikel von Andre Loibl. Warum soll ich eigene Formulierungen suchen, wenn man es besser nicht ausdrücken kann.

Hier nun sein Artikel! 

“ Vor Kurzem bekam ich eine lustige „Beschwerde-Email“. Laecheln

Worum ging es darin?

Kurz gesagt, eine Leserin meines Gratis Newsletters beschwerte sich
darüber, dass ich „nicht ernst genug“ sei. Und überhaupt viel zu
gut drauf.

Und wenn sich das nicht ändern würde … dann … und jetzt kommt es:

Dann würde sie sich aus meinem Gratis Newsletter austragen!

O M G! 😉

Was habe ich getan?

1. Geschmunzelt.
(ich unernster Schuft, ich! 😉 )

2. Ich habe sie selbst aus meinem Newsletter ausgetragen.

Warum erzähle ich Dir das?

Weil hier ist eine sehr wertvolle Lektion versteckt ist.

Und die ist:

Gib niemals jemandem die absolute Macht über Dich.

Nicht Deinen Kunden.
Nicht Deinen Klienten.
Nicht Deinen Freunden.

Und schon gar nicht Menschen, denen Du gratis hilfst. 😉

Und was wenn Du einen großen Kunden verlierst?

Geh raus und finde 5 neue. Die Welt ist voll von Menschen,
die zu Dir und Deinem Business passen!

Ein Klient lässt Dich fallen, weil Du nicht rund um die Uhr
nach seiner Pfeife tanzen willst?

Dann finde einen besseren, einen wohlhabenderen und
einfacheren Klienten!

Deine Freunde mögen Dich nur, wenn Du Dich so verhältst,
wie sie sich das vorstellen?

Dann finde neue Freunde. Es gibt so viele Menschen, die Dich 
respektieren und schätzen würden – wenn Du Ihnen die Chance
dazu gibst.

Jemand „droht“ seine Geschäftsbeziehung mit Dir aufzukündigen?
(Oder sich aus Deinem Gratis Newsletter auszutragen?)

Dann mach Du den ersten Schritt:

Schmeiss solche Leute raus.

Die haben nichts in Deinem Leben verloren.

Weder privat noch beruflich.

Wenn Du in Deinem Geschäft echten Wert lieferst 
– wenn Du das Leben Deiner Kunden wirklich besser machst,
dann gibt es allein im deutschsprachigen Raum mehr 
Kunden und Klienten als Du jemals wirst bedienen können.

Es herrscht kein Mangel an Kunden und Klienten.

Wenn überhaupt herrscht ein Mangel an Dir.

Denn Du bist der Preis. Du bist der Hauptgewinn.

Du kannst Dir aussuchen, mit wem Du Deine Geschäfte machst.
Ja, DU kannst es Dir aussuchen.

Und es geht noch weiter:

Auch im privaten Bereich bist Du der Hauptgewinn.
Denn Du bist ein einzigartiges, wundervolles Wesen.

Und wer das nicht sieht – oder meint, ständig an Dir 
rumkritisieren und rummäkeln zu müssen, der hat
Dich einfach nicht verdient.

So sieht das nämlich aus.

Lass diese Menschen aus Deinem Leben gehen.
Lass sie los.

Erinnere Dich immer daran:

Du bist der Hauptgewinn.

Und das hat nichts mit Arroganz zu tun, sondern einfach nur damit,
Deine Zeit mit Menschen zu verbringen, die Deine wundervolle
Einzigartigkeit auch zu schätzen wissen.

Ich habe fertig.

🙂

Lass viel das Sönnchen rein! 

Dein André  www.changegnow.de „

 

Schreibt mir gerne einen Kommentar !

Ihr und Euer Gerold Franck

Inhaber Coaching-Akademie Gerold Franck / CEO – 24erfolg

LoGo1

Dez 09

Inbound-Marketing, Mann oh Mann, immer diese sch…… Fachbegriffe !

Inbound-Marketing – schön, dass Sie haben, was ich brauche !

Zugegeben, diese eingedeutschten Fachbegriffe werfen immer wieder Fragen auf, aber das ändert nichts daran: Wenn Sie Inbound-Marketing perfekt beherrschen, sind Sie bei der Neukundegewinnung und Umsatzsteigerung „echt aus dem Schneider“. Und es ist auch ganz einfach und kein Hexenwek. Bei Fragen, die noch bleiben, haben Sie ja mich. Einfach kontaktieren.

Inbound und Outbound sind zwei Marketingbegriffe, die nicht jedermann geläufig sind. Wie an der Bezeichnung aber bereits abgelesen werden kann, handelt es sich um zwei gegensätzliche Methoden, die sich aber nicht zwangsläufig einander ausschließen. Inbound bedeutet »ankommen«, während Outbound mit »aussenden« übersetzt wird. Sind Prospekte, Beilagen, Werbebriefe oder Werbekarten im Briefkasten wird eindeutig Outbound-Marketing betrieben. Geht ein Kunde auf die Suche und findet genau den passenden Hersteller oder Dienstleister, hat dieser wohl mit Inbound-Marketing dafür gesorgt, dass er gefunden wird.Inbound

Das Inbound-Marketing besteht aus mehreren Instrumenten, die klug eingesetzt die ewige Suche nach dem Kunden nach und nach ersetzen können und das eigene Unternehmen klar positionieren. Die Aktivitäten richten sich nicht mehr an zufällige Interessenten, sondern auf die Darstellung des Produktes oder der Dienstleistung im Netz, um so durch brillanten Inhalt und Mehrwert gefunden zu werden. Und zwar von den Menschen, die sowieso danach gesucht haben.

Instrumente für den Erfolg

Was ist nun also zu tun, damit man als Experte sichtbar wird und die Menschen bei der Suche nach ihrem Bedarf zielgenau das eigene Unternehmen finden? Ein Instrument ist das Inbound-Online-Marketing. Dies bedeutet, regelmäßig kompetenten Content via Blog und/oder den Social Medien erstellen und zum Beispiel über E-Mail-Marketing zu verteilen. Dass die Texte und die Webseite für das Suchmaschinen-Marketing optimiert sein sollten, ist ebenfalls ein wichtiger Anteil für den Erfolg.

Die PR für das Unternehmen ist auch für das Inbound-Marketing nicht unwichtig. Pressearbeit, die bislang Offline gemacht wurde, kann durch Online-Pressearbeit ergänzt werden. Der Einfluss der PR auf sogenannte Influencer-Relations kann auf Blogger und die Online-Welt ausgeweitet werden und die Kundenbeziehung wird auf ein anderes Niveau gehoben.

Das Inbound-Online-Marketing kann perfekt mit den Outbound-Online-Marketing Aktivitäten verknüpft werden. Gemeint ist damit, dass der eigene Content auf anderen Plattformen beworben wird und damit Interessenten über die herkömmliche Methode generiert werden.

Vom Interessenten zum Kunden

Gute Inhalte, die Lösungen anbieten und Angebote offerieren, reichen aber nicht aus. Der Suchende soll zu einem Lead gemacht werden. Mit einer gut gemachten Landingpage und einer eindeutigen Aufforderung zur Aktion soll der Interessent seine Daten hinterlassen. Mit einem kleinen Geschenk geht das ziemlich gut. Das sogenannte Freebie kann ein eBook sein oder eine Liste oder auch ein Warenpaket. Ist der Interessent einmal auf der Liste und er kauft nicht sofort, ist E-Mail-Marketing mit wertvollen Inhalten das Instrument der Wahl. Es wird Vertrauen aufgebaut und zeigt die Kompetenz. Man kann dem Interessenten neben den eigenen Produkten auch die von Partner anbieten und begleitet den Kunden durch mehrere Ebenen.

Der allerschönste Aspekt

Zu keinem Zeitpunkt wird ein Interessent oder Kunde durch unverlangte Werbemaßnahmen belästigt. Er selbst ist derjenige, der Interesse zeigt. Er betritt den (virtuellen) Laden und freut sich über das Angebot, das er genau in diesem Moment gesucht hat. Damit wird Inbound-Marketing zum idealen Instrument, sein Geschäft auf,- und auszubauen.

Auf gehts an die Umsetzung, viel Erfolg dabei.

Herzlichst Ihr und Euer Gerold Franck

CEO – Coaching-Akademie Gerold Franck / Coach – Bestseller-Autor und KommUNIKATor

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Nov 27

Weihnachtsstress – ohne mich !

Meine nicht ganz ernst zu nehmenden Weihnachtsgedanken ! Podcast

Hören, oder lesen Sie meine kurzen Gedanken!

Kommt Ihnen das bekannt vor? Wir wollen so viel an Weihnachten – und ersaufen jämmerlich in unseren eigenen überzogenen Erwartungen. Dabei fallen wir jedes Jahr aufs Neue auf das gleiche Weihnachtsmärchen rein. Wir lassen uns von der Illusion blenden, die uns in den Hochglanz-Magazinen und in romantischen Hollywood-Movies vermittelt wird, wie Weihnachten zu sein hat, wie es auszusehen hat, wie es sich anfühlen soll. 

 

WeihnachtsgeschichteAber das hat nichts, aber rein gar nichts, mit der Realität zu tun. Es ist INSZENIERT. Jede Fotostrecke in einer Zeitschrift ist von vorne bis hinten in monatelanger Fitzelarbeit bis ins kleinste Detail geplant. Von einem riesigen Team. Mit riesigen Budgets. Das echte Weihnachten kann also niemals so sein, wie es uns dort vorgeschlagen wird. Es sei denn, Sie haben ein 20-köpfiges Team und ein Budget, das in die Hunderttausend geht. Dann geht das natürlich.

Schon jetzt sind wahrscheinlich zig Millionen Menschen allein von der Frage gestresst, wo und mit wem und wie und wann sie Weihnachten verbringen sollen/wollen/müssen, ohne dabei jemandem auf den Schlips zu treten. Aber das klappt nie. Alle aus einer Familie unter einen Hut zu bringen, ist wie die Quadratur des Kreises. Und sollte es doch gelingen, ist es ein enormer Kraftakt, all die verschiedenen Charaktere mit all ihren Macken in zahmer „Habt-euch-bitte-lieb-Kuschelstimmung“ zu halten.

Und deshalb habe ich beschlossen, ein perfektes Weihnachten zu feiern. Aber eben ein perfektes echtes Weihnachten. Mit all seinen Macken, die das Leben eben ausmachen. Mit umkippenden Weihnachtsbäumen, verbrannten Plätzchen, Müdigkeit, plötzlichen Verletzungen, Aufenthalten in Notaufnahmen (denn die Zahnschmerzen kommen wieder mal am Heiligabend), vertrocknetem Gänsebraten, mit stimmungsschwankenden Gästen, mit viel zu viel Geschenken, mit viel zu viel Essen.

Aber auch mit dem Glück, spontan um den Weihnachtsbaum zu tanzen und zu singen, sich über Schnee zu freuen, kichernd die dritte Flasche Champagner zu öffnen, beim Fondue/Raclette zu schwitzen und sich 10 Käsepfännchen in den dicken Bauch schaufeln, futtern bis zum Umfallen, alte Zeichentrickfilme anzugucken und das 10. Mal „3 haselnüsse für Aschenbrödel“, und sich irgendwie doch mit allen Lieben, die da sind, vertragen. Und dann hinterher sagen: War doch eigentlich total schön.

Und wissen Sie was: Ich finde, Weihnachten MUSS so sein. So stressig, so chaotisch, so anstrengend. Es ist menschlich. Es ist normal. Und es ist, ja, schön so. Denn werden nicht genau hier die Legenden geboren, die wir uns die nächsten Weihnachten immer wieder lachend erzählen werden? Weißt du noch, als Papa vor Wut den Weihnachtsbaumständer zertrümmert hat? Weißt du noch, wo Mama hysterisch ausgeflippt ist, weil sie statt Zucker Salz in den Plätzchenteig gegeben hat? Wie Opa verzweifelt mit dem Enkel versucht hat mit der PlayStation mitzuhalten.

Und ja, ich finde Weihnachten toll, aber ich finde auch, ein bißchen Gelassenheit und nicht allzu viel hineininterpretieren unter dem Motto JETZT BESINNLICHKEIT BITTE! oder LOS JETZT HABEN WIR DIE UNS ALLE LIEB FAMILIENZEIT!, das hilft schon enorm.

Mit diesen etwas augenzwinkernden Gedanken wünsche ich Ihnen eine schöne Vorweihnachtszeit und alles Gute zum Weihnachtsfest 2015.

Bleiben oder werden Sie gesund!

LoGo1

Ihr Erfolgsmaßschneider® und zertifizierter Coach

M.Sc. Gerold Franck / Inhaber Coaching-Akademie

 

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